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Archiv der Kategorie Organisation

Kotter - Zwischenstopp auf dem Weg zur Veränderung

Wer Veränderungen in Organisationen effektiv einleiten möchte, sollte wissen, wieviele Menschen von der geplanten Veränderung betroffen sein werden, um die passende Kommunikationsstrategie zu wählen. Doch zu gern wird die Zahl der tatsächlich Betroffenen unterschätzt, so der Havard-Professor und Change Management Experte John P. Kotter in einem youtube-Beitrag. Sein Tipp:

  1. Listen Sie alle Gruppen auf, die von der Unternehmensänderung betroffen sein werden, sei es Abteilungen, Bereiche oder Ländergruppe
  2. Überlegen Sie, wieviele Menschen in den identifizierten Gruppen ihr Verhalten ändern müssen, damit die von Ihnen angestrebte Änderung erfolgreich wird.
  3. Schreiben Sie explizit auf, wie und was diese Menschen ändern sollten.

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Projektarbeit macht veränderungsfähig.

Auf dem PMO Symposium 2010 in Hamburg hielt Frau Prof. Dr. Jutta Rump einen Vortrag zur Beschäftigungsfähigkeit (”Employability”) in der Projektwirtschaft. Sie zeigt den Zusammenhang der Beschäftigungsfähigkeit zu den Herausforderungen auf, die sich uns in einer globalen Wirtschaft auftun.
So arbeitet sie in ihrem halbstündigen Vortrag die Projektwirtschaft als die Arbeitsform der Zukunft heraus, weil sie die wachsende Komplexität und Unvorhersehbarkeit besonders gut abbilden kann. Sie macht uns veränderungsfähiger.

Entsprechend sind auch die Mitarbeiterkompetenzen aufzubauen, mit denen sie den wesentlichen Herausforderungen gewachsen sind. Diese stellt sie im letzten Drittel des Vortrages vor …

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Scrum Guide Update 2011

Jeff Sutherland and Ken Schwaber published the 2011 update of the Scrum Guide.

Here is the list of changes, as it was published bei them in “Scrum Update 2011(pdf):

The team of people performing the work of creating an Increment is the Development Team. Regardless of the work performed by individual team members, they are known as Developers.

Development Teams do not commit to completing the work planned during a Sprint Planning Meeting. The Development Team creates a forecast of work it believes will be done, but that forecast will change as more becomes known throughout the Sprint.

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Good reasons for change in project management.

A few months ago my software developer colleagues infected me with the bacillus ‘agile’. My immune system was already weakend by the intensive theoretical examination of the principles and planning processes of classical project management in the course of the preperation for a PM certification.

Then I saw the first production line of a renown european aircraft company that was redesigned by practising diverse lean management methods (e.g. Kanban) and better visualization. At the same time, first rumours were heard from my SAP-related colleagues, that CIOs are interested in ‘Scrum’ - one of the agile PM methods - to force their projects to more consistent success: from their development executives they heard, that one could improve software-/product quality while still saving resources, i.e. money … Woh!

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Selbstorganisation unterstützen durch Lenken der Aufmerksamkeit

Am Freitag (4.2.11) hatte die Hamburger Beratungs- und Trainingsfirma oose innovative informatik zum it-camp, ihrer “Unkonferenz für Software- und Systementwicklung” geladen.

Grobe Themenrichtung: die Rollen des Scrum Masters und Product Owners in selbstorganisierten Teams (ref. Scrum, agile Software Entwicklung). Aus den meisten Fragen der Teilnehmer kristallisierte sich hinter meinem Wahrnehmungsfilter letztlich die Frage heraus, wie der Wandel zu mehr Selbstorganisation unterstützt werden kann.

Den morgendlichen Impulsvortrag hielt diesmal Fritz B. Simon, Ex-Psychater, Organisationsberater und Autor zahlreicher Schriften zu Organisationsforschung mit systemischer Brille. Nachlesen kann man viele der Vortragsgedanken u.a. in seinem Buch “Gemeinsam sind wir blöd.

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Buchtipp: Die sieben Irrtümer des Change Managements

… und wie Sie sie vermeiden. Von Willibert Schleuter und Johannes von Stosch.
Campus Verlag, 2009. 218 S. Gebunden, € 39,90
ISBN: 978-3-593-39135-9

Ein tolles Buch zum Change Management, das selbst für das steht, wovon es erzählt: Offenheit, emotionale Verbundenheit, durch Einschübe von Erlebnissen, und vom Mut, den Anfang zu machen und loslassen zu können.

Es ist auch nach einem anstrengenden Arbeitstag noch gut lesbar und doch steht es der veränderungsinitiierenden Führungskraft als praktische Referenz mit konkreten Tipps, praktischen Beispielen (auch aus anderen Unternehmen und der Politik), Werkzeugen und Checklisten zur Seite.

Eine Warnung vorab: “Wer das kreative und revolutionäre Potenzial der Basis wach gekitzelt hat, muss es anschließend auch aushalten. Denn Mitarbeiter, die sich erfolgreich in einen Change-Prozess eingebracht haben, lassen sich anschließend nicht den Mund verbieten.” Bei Audi EE ging dann die zweite Welle der Veränderung los, diesmal aber “von unten” initiiert.

Mir gefällt es so gut, weil ..

  1. … der Ton des Buches so angenehm undogmatisch und praktisch ist und doch eindringlich bleibt.
  2. …weil ihr Credo für das “beeinflussende Change Management”, das insbesondere zu intensiver Kommunikation zwingt, mir aus der Seele spricht, so auch die damit verbundene Wertehaltung, die sie in der Einleitung verdeutlichen: u.a. Ehrlichkeit, Offenheit und Einsatz für und mit der Basis. Dazu kommt der Hinweis an die Veränderungs-initiierende Führungskraft, dass Veränderung sich nicht weg delegieren lasse an Berater! Berater können immer nur unterstützen.
  3. …weil der Erfolg ihres praktischen Beispiels (Audi EE) ihnen Recht gibt.
  4. …weil nun an einem erfolgreichen deutschen Beispiel aufgezeigt wird, warum Netzwerkstrukturen innerhalb des Unternehmens und mehr (Organisations-)Verantwortung für den einzelnen Mitarbeitenden auch strategisch sinnvoll sind.

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Buchtipp: John Kotter - Prinzip Dringlichkeit

Noch ein Geschenktipp. Die deutsche Ausgabe dieses noch immer aktuellen Kotter-Buches kam zwar schon zum letzten Weihnachtsgeschäft (2009). Doch sicher lag es noch nicht auf jedem Manager-Gabentisch. Ich habe es gar nicht zuende gelesen, zu ein-dringlich doch sein Aufruf zum Vorleben von Dringlichkeit im Unternehmen und nicht nur dort… !

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